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Dienstag, 22. September 2020

Würdigung und Verpflichtung für die Zukunft: Verleihung Wakkerpreis 2020 in Baden

Martin Killias, Präsident des Schweizer Heimatschutzes, übergibt die Wakkerpreis-Urkunde an den Badener Stadtammann Markus Schneider. (Foto: Henri Leuzinger, Rheinfelden)

Auch der Kanton Aargau gratuliert: Grossratspräsidentin Edith Saner und Landammann Markus Dieth gemeinsam auf der Bühne mit dem Badener Stadtammann Markus Schneider. (Foto: Henri Leuzinger, Rheinfelden)

Der Schweizer Heimatschutz zeichnet die Stadt Baden AG mit dem Wakkerpreis 2020 aus. Am 19. September 2020 wurde der Preis im kleinen Rahmen in Baden übergeben.

Dieses Jahr ist alles anders – so auch an der Verleihung des Wakkerpreises. Üblicherweise ein rauschendes Volksfest, fand die Preisverleihung dieses Jahr in einem kleinen Rahmen mit 100 geladenen Gästen im Trafo in Baden statt. Stellvertretend für die Badener Bevölkerung nahm Stadtammann Markus Schneider den mit 20’000 Franken dotierten Preis vom Präsidenten des Schweizer Heimatschutzes Martin Killias entgegen.

Erhalten hat Baden den Wakkerpreis für kluge Investitionen in öffentliche Freiräume. So erläuterte dies Daniela Saxer, Präsidentin der Kommission Wakkerpreis bis Juni 2020, in ihrer Rede zur Preisbegründung. Die Stadt inspiriert mit ihrer Haltung, seit den 1960er Jahren auf Autos ausgerichtete Strassenräume und Plätze wieder der Bevölkerung zurückzugeben. Und dies obwohl der Verkehr Baden auch heute noch stark prägt – der Schulhausplatz am Eingang der Altstadt ist eine der stärkst befahrenen Kreuzungen der Schweiz.

Auch der Kanton Aargau gratulierte Baden für seine Leistungen. Grossratspräsidentin Edith Saner und Landammann Markus Dieth würdigten Badens vorbildliche Siedlungsentwicklung und betonten, dass dieser Einsatz für eine hochwertige Baukultur auch in Zukunft weiterbestehen soll. 

Der Schweizer Heimatschutz gratuliert Baden zum Wakkerpreis 2020! 

Rückfragen:
Barbara Angehrn Saiki, Projektleiterin Baukultur, Schweizer Heimatschutz,
Tel. 044 254 57 08

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